Onguma Busch Camp See, Namibia

Cheetah Station und Dschungelprüfung in Namibia

Cheetah Station und Dschungelprüfung in Namibia

Onguma Bush Camp

19.01.2023

Nach der wunderbaren Tour durch den Etosha-Nationalpark, auf der wir nicht nur Löwen, ein Nashorn und einen beeindruckenden Elefantenbullen gesehen haben, erreichen wir das Onguma Bush Camp. Nach dem Einlass ist es noch ein kleiner Weg bis zu den Unterkünften. Und gleich treffen wir auf den nächsten Elefantenbullen des Tages. Dieser ist gerade etwas launisch und versperrt uns erst einmal die Straße.

Da kann man nichts machen – mit ein wenig Geduld geht der Elefantenbulle weiter seines Weges. Ein großartiger Start für die nächste Unterkunft – und so geht es auch weiter. Im Camp werden wir mit frischen Tüchern zur Erfrischung und einem kleinen Getränk begrüßt.

Die Zimmer sind sehr gemütlich und geschmackvoll eingerichtet und liegen ganz nah am Pool, der ebenfalls eine schöne Aussicht bietet. Für heute haben wir genug erlebt und lassen den Abend im Restaurant ausklingen. Ein sehr leckeres Essen mit herrlichem Ausblick – und der Erinnerung an unseren Gänsehautmoment im Etosha-Nationalpark.

Onguma Busch Camp See, Namibia
Pool Onguma Busch Camp

Pooltag

20.01.2023

Nach so vielen Eindrücken gönnen wir uns heute einen Pooltag. Auch vom Pool aus lassen sich Antilopen beobachten. Am Abend zieht ein kräftiges Gewitter auf, und wir erleben einen richtigen Wolkenbruch. Dieses Jahr ist die Regenzeit in Namibia und Südafrika besonders intensiv – und das wird uns später in Südafrika noch einige Probleme bereiten.

Onguma Busch Camp nachts
Nachtisch

Frans Indongo Lodge

21.01.2023

Die nächste Etappe durch Namibia führt uns durch eine grüne Berglandschaft und vorbei an mehreren Townships, bis wir in eine Gegend kommen, in der viele riesige Rinderfarmen angesiedelt sind. Übrigens: Manchmal können wir den Geschmack Namibias sogar zu Hause erleben, wenn wir bei Metro Rindfleisch aus Namibia bestellen.

Die letzte Straße zur Lodge ist wieder eine inzwischen ausgewaschene Sandpiste – und dann erreichen wir die Frans Indongo Lodge.

Auch diese Lodge ist ein kleines Paradies, ideal zum Erholen. Das weitläufige, offen gestaltete Restaurant hat eine große Terrasse mit Blick auf ein Wasserloch, das viele Tiere anzieht. Auch die Bungalows sind liebevoll gestaltet – wir fühlen uns sehr wohl.

Frans Indongo Lodge Terrasse
Frans Indongo Lodge

Cheetah Conservation Fund

22.01.2023

Es regnet auch heute kräftig, und die Fahrt zur Gepardenstation ist aufregender als gedacht – die Sandpisten stehen unter Wasser, und es ist gar nicht so einfach, das Fahrzeug unter Kontrolle zu halten.

Das Cheetah Conservation Fund ist ein Zufluchtsort für Geparden, die nicht mehr in der Wildnis leben können – meist stammen sie aus illegaler Wildtierhaltung. Hier haben sie einen geschützten Platz. Die Organisation bemüht sich sehr, über das Leben der Geparden aufzuklären – besonders in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft, denn viele Geparden werden von Farmern vergiftet oder bejagt, um Nutztiere zu schützen.

Wir können die Geparden aus nächster Nähe beobachten und sind auch bei der Fütterung dabei. Ein spannendes Erlebnis – denn Geparden sind sehr wählerische Esser und nehmen kein verschmutztes Fleisch an.

Die Stiftung züchtet zudem zunehmend Kangal-Hunde aus der Türkei. Diese bewachen Farmtiere zuverlässig und helfen so, Konflikte zwischen Farmern und Geparden zu vermeiden.

Cheetah
Cheetah Fütterung

Dschungelprüfung

Auf dem Rückweg machen wir Halt bei einer Krokodilfarm. Hier gibt es allerlei Produkte rund ums Krokodil – Gürtel, Portemonnaies und Taschen. Uns interessiert jedoch vor allem das Restaurant. Es ist hübsch angelegt – und neben Krokodilfleisch erwartet uns eine besondere Spezialität Namibias:

Mopane-Würmer – eigentlich Raupen, die von den Mopane-Bäumen geerntet werden und in Namibia ein Grundnahrungsmittel sind. Sie sehen ungewöhnlich aus, schmecken aber gut und leicht nussig. Nur Diane mag sie gar nicht.

Mopane Würmer
Krokodil

Der Koffer

Die Fahrt zum Flughafen Windhoek verläuft problemlos. Am Straßenrand können wir immer wieder einige Affen (Baboons) beobachten – in Südafrika werden wir ihnen noch häufiger begegnen.

Die Fahrzeugrückgabe klappt reibungslos – und dann passiert es endlich: Nach 14 Tagen bekommt Diane ihren Koffer zurück! Die Ausreden, warum er nicht nachgeliefert werden konnte – trotz all unserer Bemühungen – bleiben dürftig. Aber jetzt ist es egal: Für Südafrika hat Diane endlich einen Koffer mit frischen Klamotten.

Weiter geht’s nach Kapstadt.

Flughafen Windhoek

Nützlich für die Reise:

Steckdosenadapter für Namibia
DUMONT Reise-Handbuch Reiseführer Namibia: mit Extra-Reisekarte
MARCO POLO Reiseführer Namibia: Reisen mit Insider-Tipps. Inkl. kostenloser Touren
Taschenbuch Guten Morgen, Namibia!: Eine Farm, eine Schule und unser Weg von der Apartheid zur Unabhängigkeit
Taschenbuch Licht und Schatten in Namibia. Alltag in einem Traumland

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