Amalfiküste Thumb

Die Amalfiküste - atemberaubend schön & teuer

05.11.2025
Die Amalfiküste ist legendär wegen ihrer Schönheit, aber für Wohnmobile auch eine echte Herausforderung. Viele Straßen sind extrem schmal, weshalb es zahlreiche Fahrverbote für größere Fahrzeuge gibt. Wir versuchen dennoch, die Schönheit dieser Küste zu erleben, und fahren zu einem Campingplatz in Sorrent. Unsere erste Wahl hat die Saison jedoch bereits beendet und ist geschlossen. Die zweite Option liegt etwa fünf Kilometer entfernt; der Campingplatz ist sehr einfach ausgestattet und wurde schon lange nicht mehr saniert. Trotzdem sind wir froh, überhaupt einen Stellplatz zu haben – und trotz des sonnigen Wetters und der angenehmen Temperaturen sind wir fast alleine hier.

Sorrent

Mit den E-Scootern sind wir schnell in Sorrent, auch wenn der Straßenverkehr mal wieder typisch italienisch ist. Der Ort ist traumhaft schön und zieht seit unzähligen Jahren zu Recht Besucher aus aller Welt an. Bunte Häuser und prachtvolle Villen, dazu die spektakulären Klippen und der Blick über den Golf von Neapel – all das macht Sorrent so besonders. Besonders gut gefallen hat uns der Fischerhafen. Berühmt ist die Amalfiküste unter anderem für das Zitronensorbet, das in einer riesigen Zitrone serviert wird. Sehr lecker, aber mit 10 Euro auch ziemlich teuer.

Blick auf die Amalfiküste
Zitronensorbet
Fischerboot

Positano und Almalfi

Um diese berühmten Orte zu erleben, machen wir eine Bootstour von Sorrent aus. Für 45 Euro pro Person fahren wir zuerst nach Positano, dann weiter nach Amalfi und später wieder zurück. In beiden Orten haben wir jeweils drei Stunden Aufenthalt.

Allein die Fahrt entlang der Küste ist schon ein Highlight. Der Ausblick auf Capri und die Felsküste ist ein Erlebnis für sich. Die Landschaft erinnert uns sehr an die Cinque Terre, wo wir unsere Reise begonnen haben.

Positano

Positano gefällt uns unglaublich gut, und wir haben den Vorteil, dass zu dieser Jahreszeit nur wenig los ist. Der Strand mit dem türkisfarbenen Wasser wirkt fast schon malerisch, und die Häuser, die sich steil den Hang hinaufziehen, machen den Ort zu einem echten Postkartenmotiv. Die Preise sind allerdings auch hier sehr ambitioniert: Ein Espresso für 6 Euro ist selbst in bester Lage nichts für uns. Irgendwann kommen wir um ein teures Frühstück dann aber doch nicht herum. Immerhin genießen wir dabei herrlichen Sonnenschein und schlendern anschließend durch die kleinen, verwinkelten Gassen.

Amalfi

Amalfi ist der namensgebende Ort der Küste und auf jeden Fall einen Besuch wert. Es ist hier etwas unruhiger wegen des Straßenverkehrs, aber der Duft der Zitronen und der große Platz vor der Kathedrale sind ein Traum. Leider wird das Wetter schlechter und es beginnt zu regnen. Also nutzen wir die Gelegenheit und besuchen das traditionsreiche Café Andrea Pansa. Der Innenraum ist stilvoll eingerichtet, und die Auswahl an Kuchen ist eine süße Verführung. Das Café blickt auf fast 200 Jahre Geschichte zurück und ist selbst eine Sehenswürdigkeit. Wir genießen unseren – zugegeben teuren – Kuchen, lernen Andrea Pansa sogar persönlich kennen und finden, dass die 30 Euro es letztlich wert waren. Auch einen Besuch der Kathedrale können wir empfehlen.

Sorrent
Positano
Amalfi
Kuchen Andrea Penza

Antigravity A1 - Diane lernt fliegen

Wir sind der Zeit etwas voraus, aber da diese Drohne ab heute bestellbar ist und wir sie bereits testen durften, zeigen wir euch im Video unsere ersten Erfahrungen. Diese Drohne ist wirklich überwältigend in ihren Möglichkeiten und macht unglaublich viel Spaß. Außerdem ist die Bedienung sehr einfach – so einfach, dass sogar Diane das erste (und sicher nicht das letzte) Mal in die Luft geht. Demnächst gibt es dann sicherlich noch mehr zur Drohne.

Wer direkt bestellen möchte, kann das hier tun:

Antigravity A1 Drohne

Paestum: Ein Tag am Meer und Büffelmozarella

Etwas südlich der Amalfiküste liegt Paestum. Dieser Ort ist vor allem für seine drei großen Tempel aus der griechischen Antike bekannt, die erstaunlich gut erhalten sind. Mit einem Museumsbesuch könnte man sie sogar wortwörtlich anfassen, doch uns reicht diesmal schon der Blick von außen.

Zuvor hatten wir einen schönen Tag am Meer, denn auch die Küste hier bietet wunderbare Badestrände. Unser Freistehplatz hat uns außerdem eine angenehm ruhige Nacht beschert. Durch einen Tipp von Lars (Sagter Ems Genussreisen) sind wir auf einen Biohof (Tenuta Vannulo) aufmerksam geworden. Hier wird Büffelmozzarella produziert und noch vieles mehr – unter anderem ein köstlicher Hefezopf, Eis und Kuchen. Man kann den gesamten Hof und die Produktion einsehen und die hochwertigen Produkte direkt vor Ort kaufen.

Tempel Paestum
Platz am Meer
Wasserbüffel
Venula Tanuto

Apulien - ein schlechter Start

Bevor wir nach Sizilien fahren, wollen wir noch die Highlights von Apulien erleben. Also geht es einmal quer durch Italien bis an die Adriaküste – eine recht langwierige Fahrt über teils kleine Landstraßen. An der Adriaküste finden wir schließlich unseren nächsten schönen Freistehplatz direkt am Meer. Doch der erste gute Eindruck täuscht.

Die Bewertungen auf Park4Night hatten schon erwähnt, dass sich hier Liebespaare treffen. Das kennen wir bereits von vielen Freistehplätzen – meistens sind die Paare mit sich selbst beschäftigt und haben uns nie gestört. Doch hier ist es etwas spezieller: Immer mehr Autos fahren nachts herum, gerne auch mit sehr lauter Musik. Irgendwann wird es uns zu viel. Als wir zu einem ruhigeren Platz weiterfahren, kommen wir an unzähligen Autos vorbei – fast alle mit komplett beschlagenen Scheiben. Ganz schön viel „Verkehr“ hier.

Auch wenn Apulien schwierig startet, freuen wir uns dennoch auf tolle Erlebnisse.

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