Frankreichs tropische Insel - Martinique
Just Lollidays diesmal ohne Camper, doch auch in der Karibik gibt es viel zu entdecken und zu genießen und vor allem ein besonderes Highlight. Unsere Camperfreunde Bianca und Ruth sind mit dabei und hatten auch diese besondere Idee.
Tag 1 – Ankommen im karibischen Alltag
Nach unserem Flug landen wir auf Martinique und nehmen erstmal ein Taxi zu unserem Apartment. Im Nachhinein würden wir sagen: Das war nicht unbedingt die beste Entscheidung, denn ohne Mietwagen ist man hier ziemlich eingeschränkt.
Martinique – eine französische Insel mitten in der Karibik – und sie hat uns komplett überrascht!
Unser modernes Apartment ist zwar komfortabel, aber nach der langen Reise und fünf Stunden Zeitverschiebung sind wir einfach nur müde. Trotzdem sind wir am nächsten Morgen schon sehr früh wach – Jetlag lässt grüßen.
Wir erkunden die Anlage, werfen einen Blick auf den Pool (den wir später tatsächlich kein einziges Mal nutzen werden) und merken schnell: Wir brauchen dringend ein Auto.
Tag 2 – Der Kampf um einen Mietwagen
Was wir unterschätzt haben: Auf Martinique ist ein Mietwagen fast Pflicht. Spontan einen Wagen zu bekommen ist gar nicht so einfach. Nach einigen Versuchen klappt es dann doch und wir sind ehrlich erleichtert.
Endlich mobil zu sein bedeutet hier echte Freiheit. Erstmal fahren wir zu einem Supermarkt, der deutlich günstigere Preise hat als die kleinen Shops in unserer Umgebung, und decken uns mit dem Nötigsten ein.
Jetzt kann das Inselabenteuer richtig beginnen.
Tag 3 – Dschungel, Geschichte und Rum
Unser erster richtiger Entdeckungstag führt uns zunächst zu einer besonderen Kirche: dem Sacré-Cœur de Balata. Sie wurde 1925 erbaut und ist eine verkleinerte Nachbildung der berühmten Basilika Sacré-Cœur in Paris. Auf etwa 500 Metern Höhe gelegen, war sie früher strahlend weiß und bietet heute einen tollen Blick über die grüne Landschaft.
Von dort geht es weiter in den Jardin de Balata, einen der schönsten botanischen Gärten der Karibik. Über 3000 tropische Pflanzen wachsen hier – darunter Palmen, Helikonien und leuchtende Hibiskusblüten.
Besonders faszinierend sind die Kolibris. Diese winzigen Vögel können nicht nur auf der Stelle fliegen, sondern sogar rückwärts. Ihre Flügel schlagen bis zu 80 Mal pro Sekunde und ihr Herz kann im Flug über 1000 Mal pro Minute schlagen.
Ein Highlight des Gartens sind die Hängebrücken in den Baumkronen. In etwa 15 Metern Höhe läuft man durch den Regenwald – eine Mischung aus Abenteuer und leichter Mutprobe, denn die Brücken schwanken ordentlich.
Unterwegs entdecken wir auch einen kleinen Straßenstand im Grünen, an dem es frische Kokosnüsse gibt. Direkt vor unseren Augen geöffnet – frischer geht es kaum.
Ein ganz besonderes Erlebnis folgt später: Mitten im Regenwald gönnen wir uns eine ungewöhnliche Massage in einem Flussbett. Das kühle Wasser, die Naturgeräusche und die tropische Umgebung machen das zu einem Moment, den man so schnell nicht vergisst.
Danach geht es zur bekannten Rhum Depaz Destillerie am Fuß des Vulkans Montagne Pelée. Die fruchtbare Vulkanerde gibt dem Zuckerrohr hier ein besonders intensives Aroma. Die ursprüngliche Destillerie wurde beim verheerenden Vulkanausbruch von 1902 zerstört und später wieder aufgebaut.
Natürlich gehört auch eine Verkostung dazu – bei der großen Auswahl fällt die Entscheidung nicht leicht.
Unser nächster Stopp ist Saint-Pierre, die ehemalige Hauptstadt der Insel. Sie wurde 1635 gegründet und galt lange als kulturelles und wirtschaftliches Zentrum – man nannte sie sogar das „Paris der Karibik“.
Am 8. Mai 1902 zerstörte der Ausbruch der Montagne Pelée die Stadt innerhalb weniger Minuten. Etwa 30.000 Menschen starben. Heute kann man noch Ruinen der alten Gebäude sehen, die als Mahnmal erhalten geblieben sind.
Ein sehr beeindruckender Ort.
Tag 4 – Geschichte und Traumstrände
Heute beschäftigen wir uns mit einem wichtigen Teil der Inselgeschichte. La Savane des Esclaves ist ein Freilichtmuseum, das zeigt, wie versklavte Menschen im 18. und 19. Jahrhundert lebten. Die kleinen Häuser wurden originalgetreu aus Holz, Lehm und Zuckerrohrblättern nachgebaut.
Der Ort ist ruhig und sehr eindrucksvoll. Die Darstellung ist respektvoll und konzentriert sich eher auf das Leben als auf die Gewalt – wir sind nicht so richtig berührt.
Danach wird es wieder karibisch: Wir fahren zur Anse Dufour, einer der wenigen Buchten mit hellem Sand auf Martinique. Viele andere Strände sind durch den vulkanischen Ursprung dunkel.
Hier kann man oft Meeresschildkröten beim Schnorcheln sehen – wir haben diesmal leider kein Glück, aber allein der Strand ist schon wunderschön.
Ganz in der Nähe liegt die Anse Noire mit ihrem schwarzen Sand – ein faszinierender Kontrast.
Weiter geht es nach Les Anses-d’Arlet, ein ehemaliges Fischerdorf mit viel Charme. Besonders bekannt ist die Kirche direkt am Strand, deren Steg ins Meer eines der beliebtesten Fotomotive der Insel ist. Das Wasser ist hier meist sehr ruhig und ideal zum Schnorcheln.
Von der Küste sehen wir auch den berühmten Diamond Rock. Der etwa 175 Meter hohe Felsen ragt markant aus dem Meer und gehört zu den Wahrzeichen der Insel.
Tag 5 – Rumgeschichte und Naturphänomene
Heute besuchen wir die Habitation Clément, eine ehemalige Zuckerrohrplantage und Rumbrennerei. Heute ist das Gelände eine Mischung aus Museum, Parkanlage und Kulturzentrum.
Hier erfährt man viel über die Geschichte der Rumproduktion und die Bedeutung des Zuckerrohrs für die Insel. Die alten Lagerhäuser werden noch heute zur Reifung des Rums genutzt.
Danach fahren wir an die Ostküste zur Insel Sainte-Marie. Besonders bekannt ist sie für ihren Tombolo – eine natürliche Sandverbindung, die je nach Jahreszeit die Insel mit dem Festland verbindet.
Ein kleines Naturwunder, das durch Strömungen und Wellen entsteht.
Auf der kleinen Insel gibt es Wanderwege zu Aussichtspunkten mit tollen Blicken auf die Atlantikküste – perfekt für einen kurzen Spaziergang.
Fort-de-France – Die Hauptstadt entdecken
Natürlich darf auch ein Besuch in Fort-de-France nicht fehlen. Die Stadt wurde im 17. Jahrhundert als Militärstützpunkt gegründet und ist heute das wirtschaftliche Zentrum der Insel.
Besonders rund um den Kreuzfahrthafen gibt es viele Geschäfte und Restaurants. Die Innenstadt hat mit ihren bunten Häusern und kolonialen Gebäuden viel Charme.
Sehr sehenswert ist auch der überdachte Markt mit frischen Früchten, Gewürzen und Rum.
Ein besonderes Gebäude ist die Bibliothèque Schoelcher. Sie wurde ursprünglich in Paris gebaut und später nach Martinique transportiert.
Auch die Kathedrale der Stadt erleben wir während eines Gottesdienstes – ein authentischer Einblick in das lokale Leben.
Unser nächstes großes Abenteuer beginnt
Martinique hat uns wirklich überrascht. Die Mischung aus französischer Kultur, karibischer Natur und bewegender Geschichte macht die Insel zu einem sehr vielseitigen Reiseziel.
Doch für uns war Martinique erst der Anfang.
Unser eigentliches Abenteuer startet in Le Marin: Von hier aus beginnt unsere zweiwöchige Katamaran-Tour durch die Karibik. Gemeinsam mit anderen Reisenden segeln wir zu einsamen Buchten, kleinen Inseln und traumhaften Stränden.
Ein Abenteuer, auf das wir uns schon lange gefreut haben.
Und genau davon erzählen wir im nächsten Beitrag.
Just Lollidays Fernreisen
Wir sind vor allem im Camper unterwegs, doch einige Ziele sind damit nicht erreichbar und vor allem im Januar und Februar locken uns immer wieder Ziele mit einem besseren Klima. Diese Touren haben wir bereits auf Youtube veröffentlicht:
Namibia 2022 – Youtube Playlist
Südafrika 2022 – Youtube Playlist
Mauritius 2022 – Youtube Playlist
Thailand 2024 – Youtube Playlist








































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