E-Scooter: RCB D7 Abe
Durch unseren YouTube-Kanal bekommen wir immer wieder Angebote, verschiedene Produkte vorzustellen – darunter auch schon viele E-Scooter. Bisher konnte uns jedoch keiner wirklich überzeugen. Die Anfrage von RCB kam nicht nur zum passenden Zeitpunkt, sondern auch die ersten Daten zum Scooter machten uns sofort neugierig.
Der Scooter verspricht eine stabile Konstruktion, erlaubt eine Zuladung von bis zu 150 kg und bietet eine sehr gute Reichweite. Für unsere bevorstehende Tour nach Italien hatten wir ohnehin überlegt, diesmal einen Scooter mitzunehmen. Umso mehr freuen wir uns über die neue Kooperation mit RCB und sind gespannt, wie sich der Scooter im Alltag bewährt. Testen dürfen wir die Version RCB ABD D7 sowie die etwas bessere Variante RCB ABD D7 Ultra.
Der erste Eindruck
Bisher haben wir einmal die Erfahrung mit ausgeliehenen Scootern gemacht. Das war zwar interessant, aber auch schnell anstrengend. Zunächst müssen die Scooter auspackt und startklar gemacht werden – mit wenigen Handgriffen ist das erledigt. Auch mit den Scootern von RCB starten wir anfangs etwas wackelig und unsicher, doch schon nach der ersten kleinen Tour fühlen wir uns sicher beim Anfahren und Bremsen. Es macht richtig Spaß: Die flotte Beschleunigung begeistert, und durch das große Trittbrett steht man sehr komfortabel.
Unser erster Ausflug führt uns zum Wochenmarkt in Oldenburg. Im städtischen Umfeld funktioniert der Scooter tadellos, und man merkt, dass inzwischen schon viele in der Stadt auf Scooter umgestiegen sind. Die Ultra-Variante hat hier gleich zwei klare Vorteile: Zum einen die Blinker, die im Griff leuchten und zusätzlich piepen – ein dickes Plus an Sicherheit, denn einhändig fahren, um die Richtung anzuzeigen, ist doch etwas wackelig. Zum anderen die NFC-Funktion zum Abschließen: Einfach die kleine Karte kurz dranhalten, und schon ist der Scooter sicher verriegelt.
RCB D7 ABE und D7 ABE Ultra im Vergleich
Akku & Reichweite
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RCB D7 ABE / Ultra ABE: Beide nutzen einen 20,8 Ah Akku (48 V), was etwa einer Reichweite von 90–100 km entspricht.
Motor & Leistung
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Beide Modelle haben den 500 W Nennmotor und der Ultra liefert bis zu 1.600 W Spitzenleistung (z. B. beim Bergauffahren).
Beleuchtung & Sicherheit
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Ultra-Variante: Hat bereits in der Standard-Version integrierte LED-Blinker, NFC-Diebstahlschutz und ein verbessertes Lichtsystem (Doppel-LED-Scheinwerfer, verbesserte Rücklichter).
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RCB D7 ABE (Standard): Besitzt in der Regel nur Standardbeleuchtung, ggf. ohne Blinker oder NFC – die Ultra-Version hebt sich durch diese Features ab.
Display & App-Anbindung
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RCB D7 Ultra ABE: Bietet ein Widescreen-LED-Display mit mehr Informationen (Geschwindigkeitsmodi, Fahrdaten, Fehlercodes) und App-Steuerung.
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RCB D7 ABE (Standard): Die Display- und App-Funktion ist typischerweise etwas einfacher oder weniger komfortabel.
| Merkmal | RCB D7 ABE (Standard) | RCB D7 Ultra ABE (Mit Blinker & NFC) |
|---|---|---|
| Akku / Reichweite | 20,8 Ah → ca. 90–100 km | 20,8 Ah → ca. 90–100 km |
| Motorleistung | 500 W | 500 W / 1.600 W Spitze |
| Blinker & Beleuchtung | Standard (ohne Blinker) | LED-Blinker, verbesserte LED-Beleuchtung |
| Diebstahlschutz | Standard (kein NFC) | NFC-Diebstahlschutz |
| Display & App | Basis-LCD / einfache App-Funktion | Widescreen-LED + umfangreiche App-Steuerung |
| Preis (Sale) | ab ca. €749,99 | ca. €799,99 (statt ca. €1.599) |
Die Scooter im Gelände und mit großer Tour
Nach der ersten Begeisterung durch die kleine Stadttour machen wir nun einen intensiveren Test. Von Oldenburg aus fahren wir nach Bad Zwischenahn. Die Strecke führt über unterschiedliche Wege und vorbei am Woldsee – hier können beide Scooter ihr Können unter Beweis stellen. Auf verschiedenen Untergründen und bei diversen Hindernissen arbeitet die Federung zuverlässig, und dank der Stabilität der Scooter kommen wir bequem vorwärts.
Die einfache Strecke war rund 13 Kilometer lang und ließ sich gut bewältigen. Nach den ersten etwa 50 Kilometern hatten die Batterien noch eine Restkapazität von 40 % bzw. 20 %. Unser eindeutiges Fazit: Die Scooter kommen mit auf die Reise nach Italien und werden uns dabei viel Freude bereiten.
Scooter vs Fahrrad im Wohnmobil
Um auf Reisen die Umgebung zu erkunden, haben wir bisher immer unsere E-Bikes genutzt und sie als nahezu unverzichtbar empfunden. In vielen Ländern sind die Fahrradwege gut ausgebaut, sodass sich immer schöne Ausflüge machen lassen. Auf unserer Tour nach Griechenland 2021 und auch in Italien haben wir die Fahrräder jedoch kaum genutzt.
Die E-Scooter passen zusammengeklappt gut in unsere Heckgarage, wodurch wir uns den Fahrradträger sparen. Dadurch ist unser Fahrzeug insgesamt kürzer, und die Scooter sind sicher untergebracht – nicht so zugänglich wie Fahrräder auf dem Träger. Die Scooter wiegen fast 30 kg, sodass wir zwar nicht sehr viel Gewicht einsparen, dafür aber deutlich einfacher startklar sind als mit den Fahrrädern. Wir sind gespannt, wie sich das Ganze nun auf der Reise bewährt, und werden berichten.
RCB D7 ABE Ultra
Wir können die Scooter bisher mit voller Überzeugung empfehlen. Wenn ihr Interesse habt, könnt ihr sie bei Amazon, Otto oder direkt bei RCB bestellen. Im RCB-Shop bekommt ihr mit unserem Code JL20 einen Preisnachlass von 20 Euro. Dieser Vorteil ist sogar mit anderen Rabatten kombinierbar.

